Grüner Tee – Wirkung, Gesundheit, Zubereitung

Tee Guide- Grüner Tee

Alles was du zu grüner Tee wissen musst. Ob Geschmack, Zubereitung, Inhaltsstoffe, Geschichte oder die Herkunft und den Anbau. Hier erfährst du alles was du wissen must.

Allgemeines zu grüner Tee

Grüner Tee ist die Art einen Tee herzustellen. Denn im Gegensatz zu schwarzer Tee werden die Blätter vom grünen Tee nicht fermentiert.

Für den grünen Tee wird meistens auch eine andere Tee Pflanze (Camellia sinensis) benutzt anstatt die von schwarzem Tee (Varietät assamica).

Der Grüntee stammt ursprünglich aus China, wie vom Namenszusatz sinensis angedeutet.

Durch die andere Pflanzenart und deren kleineren Blätter ist der Grüntee zarter.

Tee Guide- Grüner Tee
Tee Guide: Grüner Tee

Wirkung von grüner Tee

Grüner Tee wurde bereits vor 5000 Jahren in Japan und China aus medizinischen Gründen getrunken. Die Wirkung und Einsatzmöglichkeiten von grünem Tee sind sehr vielfältig. Schauen wir uns die Inhaltsstoffe und deren Wirkung genauer an.

Inhaltsstoffe

Grüner Tee hat ein breites Spektrum an Inhaltsstoffen. Von Koffein, den Bestandteilen der Teeblätter bis hin zu Vitaminen.

Koffein

Der wichtigste Inhaltsstoff ist das anregende Koffein, dieses wurde auch oft im Zusammenhang mit Tee Tein, Teein oder Thein bezeichnet. Der Koffeingehalt schwankt je nach Sorte und Mischung extrem stark, jeden sind in den Japanischen Tees wie Sencha oder Gyokuro die größten Mengen an Koffein zu finden.

Catechine

Weitere Bestandsteile von grünem Tee sind die Catechine. Die wichtigsten sind Epicatechin (EC), Epicatechingallat (ECG), Epigallocatechin (EGC) und Epigallocatechingallat (EGCG).

Den Catechinen werden die meisten Gesundheitsfördernden Wirkungen im Grünen Tee nach gesagt, genau diese Stoffe sind auch für den bitterlichen Geschmack verantwortlich.

Sie sollen unter anderem die Durchblutung fördern, dies ist aber noch nicht nachhaltig belegt. Dahingegen haben zahlreiche Studien erwiesen dass die Catechine als Antioxidantien die haut vor schädlicher UV-Strahlung schützen und somit der Hautalterung entgegen wirken

Ebenfalls senken sie den LDL Cholesterinspiegel und verringern damit die Plaquebildung. Dadurch können sie das Risiko für einen Herzinfarkt und Schlaganfall senken. Einige Studien haben zudem eine Wirksamkeit bei Alzheimer und Parkinson belegt. Zudem haben sie eine antibakterielle Wirkung was bei Wundinfektionen und Grippe hilft.

Das der Grüntee als Hausmittel bei Erkältungen und Magen-Darm-Infekten bekannt ist, liegt daran, dass die Catechine einen positiven Effekt auf Salonella Clostridium haben. Diese Bakterien verursachen unter anderem Durchfall. Im Gegensatz zu Antibiotika zerstören die Catechine nicht die Darmflora.

Aminosäuren

Wichtig für den Geschmack im Tee sind auch die Aminosäuren in den Teeblättern. Die Aminosäuren machen bis zu 6% der Trockenmasse der Teeblätter aus. Vor allem das Theanin hat, wie Studien heraus gefunden haben, eine entspannende Wirkung und soll beim Stressabbau helfen.

Vitamine & Mineralien

Im Grüntee sind ebenfalls viele Vitamine und Mineralien enthalten, diese sind:

  • Vitamin A / B / B2
  • Calcium
  • Kalium
  • Phosphate
  • Magnesium
  • Kupfer
  • Zink
  • Nickel
  • Carotine
  • Fluorid

 

Gerbstoffe

Auch Gerbstoffe sind im grünen Tee enthalten, diese verursachen den herben Geschmack. Gerbstoffe wirken bei nervösem Magen und Darm beruhigend und bei einem trägem Darm stopfend.

Tee Guide - Grüner Tee Blätter
Tee Guide: Die zarten Blätter der Teepflanze, mit all ihren Inhaltsstoffen

Wie gesund ist grüner Tee

Wie du in den bei den Inhaltsstoffen sehen konntest, hat grüner Tee sehr viele gesunde Inhaltsstoffe und eine gesundheitsfördernde Wirkung.

Dem grünen Tee wird viel nach gesagt, wie er schütze vor Krebs, Alzheimer, Parkinson, Multiple Sklerose und Herzinfarkt. Jedoch stützen sich viele Studien auf Labor und Tierversuche, die beim Menschen keine Wirkung zeigen. 

So haut auch eine Studie herausgefunden das Tee Trinker generell viel gesundheitsbewusster leben.

Grüner Tee hat definitiv viele Inhaltsstoffe die für den Körper wichtig sind, jedoch sollte man keine Wunder erwarten.

Zubereitung von grünem Tee

Die Zubereitung von grünem Tee ist einfach. Es gibt jedoch ein paar Punkte die man beachten sollte, denn sonst wird der Tee schnell bitter oder auch wässrig und Inhaltsstoffe gehen verloren.

Teemenge

Wie viel Tee sie auf einen Liter Wasser nehmen sollten, hängt natürlich stark von der Sorte und Mischung ab. Allgemein kann man aber sagen, dass ca. ein Teelöffel pro Tasse ausreichend ist.

Teewasser

Das Wasser spielt beim Tee natürlich eine große Rolle. Es wird empfohlen den Tee mit 60-80 Grad heißem Wasser aufzubrühen. Dazu musst du einfach nur wie gewohnt mit dem Wasserkocher Wasser kochen und 5 Minuten lang warten.

Bei zu heißem Wasser können wichtige Inhaltsstoffe verloren gehen und der Grüntee schmeckt dann bitter. 

Ziehzeit

Die Ziehzeit kommt auf den eigenen Geschmack an. Als Richtwert kannst du ein bis zwei Minuten nehmen, denn dann hat der Tee ein ausgewogenes und harmonisches Aroma.

Umso länger du deinen Grüntee ziehen lässt, desto bitterer wird er.

Herstellung von grüner Tee

Nachdem die frisch gepflückten Teeblätter verwelkt sind, kann durch kurzes Erhitzen, Rösten oder Dämpfen der Teeblätter eine Oxidation verhindert werden. Aus diesem Grund bleiben fast alle in den frischen Blättern enthaltenen Wirkstoffe erhalten. 

Die Konvertierung von Inhalten wird u.a. in der Würze blockiert. Wie schwarzer Tee wird auch grüner Tee gerollt, aber hier nur, um den Tee für die Weiterverarbeitung flexibel zu machen und den Weg für die Zutaten in die Tasse frei zu machen.

Tee Guide - Grüner Tee Herstellung
Tee Guide: Manuelle Teeverarbeitung in Japan (Quelle: Wikipedia)

Geschichte von grünem Tee

Die Teepflanze wird bereits seit mehreren tausend Jahren in China angebaut. Bereits im 6. Jahrhundert v. Chri. wurde eine neu Variante der Verarbeitung von Tee herausgebracht.

Während der Tang-Dynastie wurde der Tee zu Ziegeln oder andere Formen gepresst, anschließend zu Pulver gerieben und dann mit kochendem Wasser zubereitet.

Die Zubereitung wurde in der nachfolgenden Song-Dynastie weiter verfeinert, so kamen die Teeblätter nach dem Dampfen und Trocknen direkt in die Steinmühlen und wurden zu Pulver verarbeitet.

Im 8. Jahrhundert wurde der Tee von buddhistischen Mönchen von China nach Japan gebracht. Die Japaner haben die übliche Form der Teezubereitung bis in die heute bekannte Japanische Teezeremonie weiterentwickelt. Dabei werden die aus den Steinmühlen staubfein gemahlene Teeblätter (Matcha) mit einem Teebesen in heißem Wasser aufgeschlagen.

Zur Zeit der Ming-Dynastie hat man begonnen die Teeblätter direkt in einer Teekanne aufzubrühen, dies ist heut die weltweit üblichste Form der Zubereitung von Tee. 

Im 16. und 17. Jahrhundert hat sich der grüne Tee auch in Europa verbreitet.

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