Trendtee Matcha – Was steckt dahinter?

Tee Guide - Matcha Tee

Von Matcha Tee hast du sicherlich schonmal was gehört, denn Matcha ist aktuell total angesagt. Doch was ist dran?

Was ist Matcha Tee?

Matcha ist an sich nichts anderes als grüner Tee der zu Pulver gemahlen wurde. Was wohl als erstens raus sticht ist die intensive grüne Farbe. Der Tee enthält viele Gesunde Stoffe wie Catechine, Carotine und die Vitamine A, B,C und E.

Dadurch das der Matcha als besondere Teesorte gilt und aktuell sehr angesagt ist, hat er auch einen dementsprechenden Preis.

Tee Guide - Matcha Tee Herstellung Wirkung Geschichte
Tee-Guide: Hast du Matcha schon einmal probiert?

Wie schmeckt Matcha?

Der Geschmack von Matcha erinnert an frisches Gras oder Spinat mit milchigen und sahnigen Noten. Man kennt es vom Grüntee mit einem lieblich-süßen und bei späteren Pflückungen einem leicht herben Geschmack.

Matcha ist jedoch niemals bitter, wenn doch, dann handelt es sich um eine schlechte Matcha-Qualität.

Wirkung und Gesundheit bei Matcha

Da Matcha Tee aus Grüntee besteht, verwundert es nicht, dass er ähnlich gute Eigenschaften haben muss, dem ist auch so. Doch Matcha hat eine höhere Konzentration an guten Inhaltsstoffen, dadurch ist seine positive Wirkung stärker.

In Matcha sowie in grünem Tee ist viel von der Aminosäure L-Theanin enthalten. Diese sorgt für Entspannung und Stressreduktion, sowie eine gleichzeitig anhaltende Wachsamkeit. zudem kann durch Matcha auch die Konzentration, Gedächtnisleistung und die Stimmung verbessert werden.

Auch die wertvollen Antioxidantien sind im Matcha Tee vertreten, diese  sollen bei Entzündungen helfen und die für gesunde Arterien sorgen. Durch diese Antioxidantien kann das Risiko einer Herzerkrankung auch um bis zu 31% gesenkt werden.

Matcha Tee wird viel nachgesagt, wie anderen Tees. Jedoch solltest du beachten das viele Studien die Ergebnisse teilweise nur bei Tieren oder im Labor nachweisen konnten. Matcha Tee hat definitiv gesunde Inhaltsstoffe, es sollten aber keine Wunder erwartet werden.

Mit Matcha Tee abnehmen?

Das Matcha Tee beim Abnehmen helfen soll, ist bekannt. Sie sollten aber bedenken, nur Matcha zu trinken, wird ihre Gewichtsprobleme nicht beheben. Er unterstützt aber die Diät und regt den Körper an, viele Kalorien zu verbrennen.

So sorgen unter anderem das Koffein und die Catechine, dass weniger Fett aus der Nahrung aufgenommen wird. Zudem sind im Matcha und Grüntee auch Bitterstoffe enthalten, diese können die Lust auf süßes unterdrücken.

Durch die enthaltenen Inhaltsstoffe wie Vitamine, Aminosäuren, Ballaststoffe, Catechine, Antioxidantien und Koffein wirkt Matcha verdauungsanregend und regt den Stoffwechsel an.

Wie viel Koffein ist in Matcha?

Matcha enthält wie Grüntee Koffein, dieses wirkt aber anderes als zum Beispiel im Kaffee. Im Kaffee sind pro Tasse (240 ml) etwa 120mg Koffein enthalten. Beim Matcha sind es dagegen fast 300mg!

Zubereitung von Matcha

Die Zubereitung beim Matcha ist anderes, wie man es von normalem Tee gewohnt ist. Wir zeigen dir, wie es geht.

Im ersten Schritt wird das Matchapulver in eine Matchaschale mit heißem Wasser übergossen (60° – 80°). Danach wird dann mit einem Teebesen der Matcha schaumig geschlagen. Je höher und fester der Schaum, desto besser ist der Tee. Je nach Geschmack und Vorlieben kann man den Tee auch mit mehr oder weniger Wasser zubereiten.

In der japanischen Teezeremonie gibt es die dünne Zubereitung usu-cha (薄茶) mit einem größeren Wasseranteil. Zudem haben sie natürlich auch die starke Zubereitung koi-cha (濃茶), dort wird mit viel Teepulver und weniger Wasser der Matcha zubereitet.
Tee-Guide: Die Matcha Zubereitung ist einfacher als man denkt

Die Geschichte hinter Matcha

Matcha blickt auf eine lange Geschichte zurück. Die Zubereitungsart von Matcha wurde vermutlich schon im 6. Jahrhundert in China entwickelt. Schon damals war es in der traditionellen ostasiatischen Medizin üblich die getrockneten Teeblätter zu feinem Pulver zu vermahlen. Matcha wurde als Medizin in den buddhistischen Klöstern hergestellt und konsumiert. Aus dieser Tradition hat sich dann ein erstes Teeritual der Zen- bzw. Chan-Buddhisten entwickelt. Der Chan Buddhismus und der Teesamen vom Matcha erreiche 1911 Japan durch den Mönch Eisai.

Während in China der Matcha mehr und mehr in Vergessenheit geriet, so wurde er in Japan im Buddhismus weiterentwickelt. So hat der große japanische Teemeister Sen no Rikyu im 16. Jahrhundert die japanische Teezeremonie entwickelt. In seinen Gedichten zum Tee-Weg erklärte er, wie man Matcha Tee richtig zubereitet und wie man ihn zu trinken hat.

Produktion von Matcha

Der traditionelle Matcha wird in Japan produziert. Unter den berühmten Anbaugebieten sind die Präfektur Fukuoka, Uji und Nishio. Seit einiger Zeit wird auch in den südlicheren Regionen wie der Chiran Region in Kagoshima und Kyushu kultiviert und produziert. Mit der zunehmenden Beliebtheit von Matcha hat auch der Anbau in China zugenommen, dort kommt er vor allem aus der Provinz Hangzhou.

Matcha wird im Gegenzug zu Grüntee aus beschatteten Teeblättern hergestellt. Das bedeutet, es wird vor der Ernte ein Netz über die Teesträucher gehängt, um die Qualität durch eine Verlängerung der Reifezeit zu verbessern.

Nach der Ernte wird der Tee gedämpft, getrocknet und anschließend gebrochen. Dadurch lassen sich die Stängel und Blattadern vom Blattgewebe durch ein Luftzugverfahren voneinander trennen.

Für den Matcha wird nur das feine Blattgewebe verwendet. Dieses Blattgewebe wird, nachdem es von den Ästchen und Stängeln befreit wurde, mittels Granitmühlen vermahlen.

Um rund 30 Gramm Matcha-Pulver zu produzieren, benötigen die traditionellen Granitsteinmühlen ca. 1  Stunde.

Inzwischen gibt es sogar Matcha, der in Deutschland vermahlen wird.

Qualitätsunterschiede beim Matcha

Der Matcha Tee verliert im Kontakt mit Luftsauerstoff schnell an Qualität und sollte daher rasch verzehrt werden. Durch eine Luftdichte und kühle Lagerung im Kühlschrank kann die Qualität länger erhalten bleiben.

So gibt es auch Geschmacksunterschiede durch den Pflückzeitpunkt und die Verarbeitung. So ist der Tee bei früheren Pflückungen allgemein aromatischer, intensiver und weniger bitter im Geschmack.

Auch durch unterschiedliche Trocknungsgrade entstehen weitere unterschiedliche Geschmacksveränderungen. Der Geschmack von echtem, qualitativ hochwertigem Matcha wird umami genannt. Dies bezeichnet auch den fünften Geschmackssinn.

Matcha ist ein geschützter Begriff und beutetet nichts anderes als “gemahlener Grüntee”.

Da Matcha immer beliebter wird, bieten einige Händler sogenanntes Grüntee-Pulver an. Dieses Grünteepulver wird aus dem ganzen Teeblatt gemahlen und es gibt große Unterschiede in Qualität, Geschmack und Farbe, im Vergleich zu echtem Matcha Tee.

Matcha Tee kaufen

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Quellen: Wikipedia

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